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BENEDICTUM - Seasons Of Tragedy

 
BENEDICTUM - Seasons Of Tragedy

Tracks:

1. Dawn of Seasons
2. Shell Shock
3. Burn it Out
4. Bare Bones
5. Within the Solace
6. Beast in the Field
7. Legacy
8. Nobodies Victim
9. Balls to the Wal
10. Steel Rain
11. Seasons of Tragedy
12. Catch The Rainbow - European Bonustrack 


Infos:


Stil: Heavy Metal / Hard Rock
Release: 01.02.2008


Line-Up:
Vocals: Veronica Freeman
Guitar: Pete Wells
Bass: Jesse Wright
Keyboards: Chris Morgan
Drums: Paul Courtois

Guests:
Guitar Solo (4, 9): George Lynch
Guitar (3): Manni Schmidt (GRAVE DIGGER)
Guitar (12): Craig Goldy
Bass (9): Jeff Pilson

Produced by: Jeff Pilson


Anfang 2006 traten die Kalifornier von BENEDICTUM mit ihrem explosiven Debutalbum „Uncreation“ ins Licht der Öffentlichkeit. Nicht nur der knackige Heavy Metal den die Band spielt weiß zu überzeugen – vor allem Frontfrau Veronica Freeman besticht mit ihrer perfekten Metalstimme. Im Business gibt es wohl nicht viele Frauen, die mit ihrer Stimme eine derartige Aggressivität entwickeln. Nachdem die Band u. a. auch auf dem letztjährigen Wacken Open Air auftreten konnte, dürfte die Band akustisch (und optisch…) vielen in bester Erinnerung geblieben sein. Mittlerweile schreiben wir 2008 und BENEDICTUM haben ihr Zweitwerk fertig eingezimmert: „Seasons Of Tragedy“ heißt das Silberscheibchen – man sei jetzt „gereifter“ – lassen wir uns überraschen, ob die neue Scheibe also noch die Explosivität des Erstlings erreicht…

Zu Beginn täuschen BENEDICTUM mit dem Intro „Dawn Of Seasons“ Ruhiges an – sobald dann aber „Shell Shock“ loslegt, freut sich das Metallerherz. Heavy Metal pur, voll auf die Zwölf – und dazu eine sägende Vorzeigestimme. Der Power dieses Songs kann man sich nur schwer entziehen – und BENEDICTUM haben nicht vor, es den Hörern bei den nachfolgenden Songs einfacher zu machen. „Burn It Out“ brettert zwar nicht mehr ganz mit dem Bleifuß daher, ist dafür erfreulich abwechslungsreich und dennoch eingängig – und Veronica lässt mit ihrer Stimme auch hier mächtig Dampf ab.
„Bare Bones“ rumpelt und groovt im Midtempobereich vor sich hin, tut sich etwas schwer mit klaren Melodielinien, so dass Veronicas Gesang passagenweise etwas sperrig scheint, dafür gilt auch hier: Power ohne Ende, geniale Gitarrenriffs und dazu eine Stimme, auf die auch ein Eric Adams neidisch sein könnte.
Nahtlos macht „Within The Solace“ in dieser Manier weiter, bäumt sich zwischenzeitlich regelrecht auf, um dann zum Ende die Bremse immer weiter anzuziehen.
Apropos Bremse – Mit „Beast In The Field“ vermutet man doch tatsächlich eine Ballade, nach wenigen Takten ist aber klar, dass dieses Intro auf etwas Großes hinarbeitet – und das kommt definitiv. BENEDICTUM gelingt mit dieser Nummer ein weiteres Mal das Kunststück, knallharte Riffs abzufeuern und gleichzeitig Melodie nicht zu vergessen. Wäre da nicht der etwas wirre Mittelteil mit Sprechgesang, die Nummer könnte ein kleiner Meilenstein des Genres sein.
Eine ähnlich massige Soundwand baut „Legacy“ auf, Veronica „zürnt“  ebenfalls in gewohnter Weise, aber die vorangegangenen Songs haben die Messlatte einfach zu hoch gelegt, hier fehlt doch etwas. Auch „Nobodies Victim“ rumpelt ganz ansehnlich vor sich hin, aber es lässt ebenfalls diese eigenständige Klasse eines „Shell Shock“ vermissen.

Was kommt einem Metaller als Erstes in den Sinn, wenn man „Balls To The Wall“ hört? Genau – ACCEPT. Mein erster Gedanke beim Lesen des Songtitels war „Aha, eine Coverversion“ – und in der Tat: BENEDICTUM covern den ACCEPT-Klassiker. Und sie halten sich dabei weitestgehend an das Original – allerdings kann Veronica soviel zürnen wie sie will – einen Udo Dirkschneider kann sowas kalt lassen. Nichtsdestotrotz eine veritable Version.

Zu „Steel Rain“ wird es richtig beschaulich, das erste Mal auf dem Album übt sich Veronica in klarem Gesang. Und abgesehen von einigen Shouts beim Refrain bleibt die Nummer auf ihren gesamten 05:45 Minuten stark auf der Bremse, wenngleich sich durchaus die ein oder andere Gitarrenwand insbesondere zum Ende hin aufbaut und dem Track eine gewisse Dynamik verleiht.

Den Titeltrack „Seasons Of Tragedy“ haben sich BENEDICTUM für den Schluss aufgespart. Satte 11,5 Minuten bringt das Machwerk auf die Waage – allerdings hätte man sich die erste Minute für das befremdlich wirkende Intro sparen können. Danach aber gibt es nichts mehr auszusetzen – ein wahres Epos mit allen Dingen, die man sich vorstellen und wünschen kann. Veronica Freeman in Bestform und eine Instrumentalfraktion, die alles aus sich und den Instrumenten herausholt. Allerdings muss man sich als Hörer auch auf die Nummer einlassen – hier handelt es sich eben nicht um ein schnelles „auf die Zwölf“ Metal-Granätchen.


Also wenn BENEDICTUM nicht steil auf dem Weg nach oben sind – „Uncreation“ war für ein Debut schon unverschämt gut und ausgereift, dann konnte die Band im Verlauf ihrer Europa-Tour mit DORO scharenweise die Leute von ihren Fähigkeiten überzeugen – und jetzt legen sie mit „Seasons Of Tragedy“ noch einen obendrauf. Einfach ein hervorragendes Scheibchen!






























































































































































MISERY SPEAKS - Catalogue Of Carnage

MISERY SPEAKS - Catalogue Of Carnage


Tracks:

01. The Scavenger
02. Sentiment Is Missing
03. Guilty As A Sin
04. To My Enemies
05. Lay This Burden Down
06. Catalogue Of Carnage
07. Engraved In Stone
08. Sounds Of Brutality
09. Storm Of Ideals
10. Fall Of Envy


Infos:

Stil: Death Metal
Release: 25.01.2008
Spielzeit: 00:44:36

Line-Up:
Claus Ulka – Vocals
Stephan Gall – Guitar
Florian Füntmann – Guitar
Martin Grossmann – Bass
Janosch Rathmer – Drums

Im Sommer 2006 veröffentlichten Misery Speaks ihr selbstbetiteltes Debütalbum und schafften es aus dem Stand, das Interesse von Fans und Medien zu erlangen. Das deutsche Rock Hard wählte die Platte z. B. auf Platz # 4 im Soundcheck und auch sonst fuhr der sympathische Fünfer ein durchweg positives Feedback ein. Im Januar 2008, nach zahlreichen Shows, u.a. mit Genregrößen wie Caliban, Heaven Shall Burn oder Neaera, und intensivem Songwriting, erscheint nun der Nachfolger „Catalogue Of Carnage“ und präsentiert Misery Speaks auf einem noch höheren Level. Songs wie „To My Enemies“, „Lay This Burden Down“ oder „Sentiment Is Missing“ kombinieren perfekt rasende Brutalität mit großen Gitarrenmelodien und Hooklines, atmosphärische Parts mit aggressiven Ausbrüchen. „Catalogue Of Carnage“ wurde von keinem geringeren als der Metal Legende Dan Swanö (Edge Of Sanity, etc) gemixt und gemastered, der den Songs im schwedischen Unisound Studio den massiven und transparenten Sound verpasste und auf dem Album auch als Gast zu hören ist. Der Sound spricht für sich und mehr als tausend Worte: Melodic Death Metal in Perfektion!

































































































BRAINSTORM - Downburst

Downburst


Tracks:

01. Falling spiral down
02. Fire walk with me
03. Stained with sin
04. Redemption in your eyes
05. End in sorrow
06. How do you feel
07. Protect me from myself
08. Surrounding walls
09. Frozen
10. All alone


Infos:

Stil: Heavy Metal / Hard Rock
Release: 25.01.2008
Spielzeit: 43:23

Line-Up:
Andy B. Franck - Gesang
Thorsten Ihlenfeld - Gitarre
Milan Loncaric - Gitarre
Dieter Bernert - Schlagzeug
Toni Ieva - Bass

Deutschlands Frontmann Nummer eins Andy B. Franck & Co. sind endlich wieder zurück! Die schwäbische Institution in Sachen energiegeladenem, kraftvollem Metal meldet sich nach knapp drei Jahren mit ihrem siebten regulären Album zurück und hält, was sie mit der grandiosen Vorab-EP „Fire Walk With Me“ (Nummer 1 der ungarischen Charts) versprochen hat. Einmal mehr wird eindrucksvoll bewiesen, dass man weiterhin zur Speerspitze des Genres zählt und genug Pulver für noch mehr Hits in der Hinterhand hat – Gassenhauer wie „Falling Spiral Down“, „How Do You Feel“ oder „Surrounding Walls“ sprechen hier für sich. Auch wenn Brainstorm im vergangenen Jahr nicht untätig waren und neben den beiden Neuauflagen ihrer ersten Scheiben („Hungry“ & „Unholy“) auch eine viel gefeierte Live-DVD („Honey From The B’s“) veröffentlicht haben, so zeigen sie sich nun ob aller Glanztaten noch gewaltiger, melodischer, eingängiger – einfach unschlagbar! Mit dem mit exzellenten Heavy Metal-Hymnen gespickten neuen Opus „Downburst“ im Gepäck, werden Brainstorm 2008 natürlich nicht zur Ruhe kommen – eine große Europa-Tour ist bereits für Frühjahr gebucht, um ihren fanatischen Fans zu geben, was sie verdienen. Ohne Zweifel zählen Brainstorm nicht nur auf Konserve zu den besten Bands ihres Fachs, sondern sind auch live seit geraumer Zeit ein Garant für Schweiß treibende, energetische und Fannahe Shows! Kein Metaller wird sich Brainstorm 2008 entziehen können!